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„Die Mannschaft ging baden und wurde trotzdem nicht nass“

(MaWa) Vor dem letzten Ligaspiel der Saison in Bad Orb wurde der Regen herbeigesehnt, aber es blieb trocken, bis auf die Schweißtropfen. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 30 Grad und mehr musste die AK65.2 antreten, da der Gastgeber einem deutlichen Vorziehen der Startzeit bzw. ein Verlegen auf den HGV-Ausweichtermin am 26.8. nicht zugestimmt hatte.

Unverständlich auch von dem HGV, dass dieser die Spiele im Hochsommer ansetzt und das Hitze-konzept erst ab 32 Grad herangezogen werden kann. Alle Hinweise von Ärzten, dass man Anstrengungen im Freien meiden soll und auch der Beweis mit 12.000 Hitzetoten werden anscheinend ignoriert.  

Um 12:20 Uhr, in der Mittagssonne, startete der letzte Flight von der Bahn sieben. Aufgrund einer großen Baustelle ist Einiges verdreht auf der Golfanlage und dennoch ist der Platz noch in einem spielbaren Zustand. Die Platzregeln wurde angepasst, so war z.B. ein Besserlegen bei Bodenrissen erlaubt. (siehe Foto-2). Der Boden war teils knochenhart, die Bälle waren nicht zu kontrollieren und fanden ihre Ruhestätte im Gebüsch bzw. zur Abkühlung im Wasser. Mit diesen Umständen mussten alle drei Teams kämpfen und am Ende hatte Lauterbach die Nase vorne. Obwohl kurzfristig ein Spieler ausgefallen war und somit alle Ergebnisse in die Wertung eingeflossen sind, reichte es am Ende zu 91 Bruttopunkten (BP). Mit 23 BP legte Tobias Walz vom GC Lauterbach den Grundstein für den Erfolg seiner Mannschaft. Nach Punktgleichheit der drei Teams vor dem Start und dem deutlichen Sieg der Mannschaft aus Bad Orb in Lauterbach konnte man davon auszugehen, dass sich das Team die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lässt. Es kam anders und der Gastgeber musste Federn lassen und wurde zweiter mit 86 BP vor dem Team des GC Winnerod mit 75 BP. An die Steilvorlage der beiden Erststartern Andreas Oswald mit 19 BP und Stephan Wendel mit 20 BP vom GC Winnerod konnte die restliche Mannschaft an diesem Tag nicht anknüpfen. Der sportliche Wille war sichtbar und der Teamgeist spürbar, was die Grundlage für einen neuen Anlauf ist, um sich im kommenden Jahr neue Ziele zu setzen.

Aufsteiger in die Gruppe 6 sind:

Rhein-Main Süd mit 248 BP (ein Punkt mehr als Lauterbach) und Praforst II mit 298 BP