Winnerod verpasst Halbfinale

Für das Finale des Hessischen Jugendmannschaftspokals, der seit 2014 im Lochwettspiel-Modus ausgetragen wird, hatte sich der GC Winnerod nach 2017 zum zweiten Mal qualifiziert.

Auf der Anlage in Bensheim wurden zunächst in zwei Vierergruppen (jeder gegen jeden mit einem Vierer und vier Einzeln) die Finalisten sowie die Teams für das Spiel um Platz drei ermittelt. Das Losglück war dem Team aus Winnerod nicht hold, landete man doch  in einer Gruppe zusammen mit den beiden Finalisten des Vorjahres, Frankfurt und Main-Taunus. Gegen diese beiden Teams war stand man auf verlorenem Posten. Winnerod holte durch die zwei Einzelsiege von Max und Tim Steinmüller gegen Main Taunus einen Achtungserfolg, gegen Frankfurt reichte es zu einem halben Zähler, da Luca Haller seine Partie gegen die Deutsche Vizemeisterin bei den Damen, Isabell Schlick, teilte.

So ging es im abschließenden Duell zwischen Lich und Winnerod um den dritten Gruppenplatz. Winnerod stellte dabei das ältere und erfahrenere Team mit den niedrigeren Handicaps und nutzte seine Vorteile aus. Julius Weber/Marlon Kapetanidis bezwangen im Vierer Leandro Laurito/Lorenz Kuhn 3 auf 2 und brachten ihr Team in Führung. Oscar Walter gewann seine Partie gegen Sören Fechner auf dem Schlussgrün mit 1 auf und sorgte mit dem ersten Punktgewinn der Licher an diesem Wochenende für den Ausgleich. Luca Haller setzte sich 2 auf gegen Magnus Frank durch und brachte Winnerod erneut in Führung. Max Steinmüller behauptete sich mit 3 auf 2 gegen Luis Laurito und Tim Steinmüller setzte mit seinem 2 auf eins gegen Janis Erll den Schlusspunkt zum 4:1 für Winnerod. Für beide Teams war schon die Teilnahme an diesem Finalturnier ein Erfolg, gegen die übermächtigen Gruppengegner war eine Halbfinalteilnahme nicht drin. Frankfurt, mit einem Gesamthandicap -2 bei sechs Spielern angetreten, gewann durch einen 4,5:0,5-Sieg gegen Kassel den Pokal.