Nachbericht der Clubmeisterschaft

Die neuen Meister sind die alten

Es waren am Schluss doch wieder die üblichen Verdächtigen, die zu Titelehren kamen.
Yvonne Zimmer Ackermann und Nico Kumst setzten ihre Siegesserien fort und bleiben die
amtierenden Clubmeister beim GC Winnerod.

Yvonne Zimmer-Ackermann hatte mit einer 79er Auftaktrunde für eine 12-Schlägevorsprung und gleich am ersten Tag für die Vorentscheidung gesorgt.
Diesen Vorsprung verwaltete sie in Runde zwei und sicherte sich mit insgesamt 169 Schlägen souverän den Titel vor Susanne Biel (182) und Sibylle Enzmann (205).
Ähnlich souverän holte sich Susanne Biel den Titel in der AK 50. Ihren Vorsprung von vier
Schlägen nach Runde eins baute sie in Runde zwei aus, Zweite wurde Brigitte Kräll mit einemGesamtergebnis von 193 Schlägen vor
Faridah Sidek Kraus (200).  Auch in der AK 65 wurde es für Brigitte Kräll die Vizemeisterschaft. Den Titel holte sich
Helga König, die Runden von 91 und 96 Schlägen ins Clubhaus brachte.

Etwas spannender verlief die Entscheidung bei den Herren. Nach Runde eins hatte Mirco
Hinn mit 75 Schlägen die Führung inne vor Jonas Wack (76), Max Steinmüller und Mike
Hopper (beide 77) sowie Nico Kumst (78). In Runde zwei konterte Nico Kumst, notierte mit
69 Schlägen das einzige unter-Par Ergebnis dieser Meisterschaften und ging mit einem
Vorsprung von sechs Schlägen auf Mike Hopper (76 in Runde zwei) und sieben auf
Mirco Hinn (79 in Runde zwei) auf die Schlussrunde. Hier schmolz der Vorsprung zwar
zwischenzeitlich zusammen, doch die Verfolger konnten den Druck auf den Führenden bis
zum Ende nicht halten. Eine 77 zum Abschluss reichte Nico Kumst, um am Ende mit sieben
Schlägen Vorsprung zu triumphieren. Jonas Wack notierte mit 76 Schlägen das beste
Ergebnis in Runde drei und sicherte sich mit insgesamt 231 Schlägen noch die
Vizemeisterschaft vor Max Steinmüller (234). Die Nettowertung gewann Benjamin Vojnar,
der zweimal seine Vorgabe deutlich unterbot und sein Handicap von 12,7 auf 10,1 verbessertevor Nico Kumst und Max Steinmüller.

In der AK 50 notierte Mike Hopper mit 77 und 82 in beiden Runden den besten Score, blieb
dabei als Einziger in einer Runde unter 80 und gewann vor Wolfgang Haas (166) und
Logi Tsogtbaatar (170).

In der AK 65 feierte Herbert Schäty ein erfolgreiches Comeback. Nach einer 82 zum Auftakt
blieb er in Runde zwei als Einziger in dieser Konkurrenz unter 80 (79 Schläge). Vizemeister
wurde Manfred Wagner (185) vor Ewald Humer (186).

Damit setzten sich auch in den Konkurrenzen die Trends der letzten Jahre fort. Während bei den Damen der Nachwuchs fehlt und die “Überalterung” droht, mischt bei den Herren der
Nachwuchsdie Konkurrenz weiterhin gut auf. Mit Jonas Wack, Max und Tim Steinmüller
sowie Johannes Gärtner landeten vier unter den besten zehn, einzig der Durchbruch nach
ganz oben auf das Treppchen wollte immer noch nicht gelingen.

Spielführer Andreas Haller zerbrach sich am Schlusstag den Kopf, wie er den Zieleinlauf übersichtlicher gestalten kann. Beispielsweise spielten Brigitte Kräll bei den Damen und
Mike Hopper bei den Herren in zwei Konkurrenzen um den Titel mit, konnten aber natürlich auf der Schlussrunde nur in einem Leaderflight spielen, so dass die anderen Mitbewerber in
Unkenntnis über ihre Erfolgsaussichten blieben. Daher sollen ab dem nächsten Jahr Mehrfachmeldungen nicht mehr möglich sein.

 

dsc02969