Klassenerhalt geschafft – Experiment gelungen

Am ersten Spieltag der DGL von den gegnerischen Mannschaften für den Mut noch milde belächelt, ist der Einbau der Jugendspieler in die Clubmannschaft als geglücktes Projekt zu bezeichnen.

Beim Heimspieltag in Winnerod konnte ein souveräner Tagessieg (59 über Par) erzielt werden, was in der Abschlusstabelle der Saison 2016 noch den 2. Platz mit 16 Punkten bedeutet. Zweiter wurde am letzten Spieltag der bereits feststehende Aufsteiger – GC Bad Homburg (66 über). Die beiden Absteiger, GC Dillenburg (79 über) und GC Braunfels (89 über) belegten die Tagesplätze 3 und 4. Mit 90 über belegte der GC Friedberg den 5. Platz in der Tageswertung.

Das beste Tagesergebnis aller Spieler erzielte Jonas Wack mit einer even Par Runde. Die weiteren Ergebnisse für Winnerod lieferten Mirco Hinn (+6), Niklas Oppermann (+8), Mike Hopper (+10), Christian Born (+10), Nico Kumst (+12), Sascha Michele (+13) und Luca Haller (+17).
Nach dem Abstieg im Vorjahr aus der Oberliga war den Verantwortlichen im Clubmannschaftsbereich relativ schnell klar, dass man einen Neubeginn in der Landesliga unter Einbeziehung der Jugendclubmannschaft wagen wollte.

Letztendlich war die gesunde Mischung aus den erfahrenen Spielern, wie Nico Kumst, Mike Hopper, Christian Born, Sascha Michele und an den entscheidenden letzten Spieltagen Mirco Hinn und den talentierten Jugendspielern Jonas Wack, Max und Tim Steinmüller, Johannes Gärtner, Luca Haller und Niklas und Alexander Oppermann der Garant für den Klassenerhalt. Mit der gewonnenen Erfahrung in den diesjährigen Ligaspielen, kann man sich schon jetzt auf die nächste Saison freuen. Bereits im Verlauf der Saison war gerade von den Clubs die nun den Gang in die unteren Klassen antreten müssen zu hören, dass man leider nicht über solch talentierte Jugendspieler verfügt.

Solch ein Lob ist wieder einmal ein Indiz für die hervorragende Jugendarbeit im GC Winnerod bei der die Verantwortlichen der Jugend und die Trainer eigentlich zu kurz kommen. Daher an dieser Stelle ein herzlicher Dank an alle Beteiligten und der Aufruf: „weitermachen – es lohnt sich“.

 

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