Deutschen Meisterschaften AK 14 mit MAX Steinmüller

Eine Medaille und eine Menge guter Ergebnisse war die Ausbeute der hessischen Jugendlichen an diesem Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften. Ausgetragen wurden die Finals in den Altersklassen 14, 16 und 18. Die AK14 der Jungen und Mädchen mussten nach Brückhausen, die AK16 und 18 der Mädchen waren im Hohenhardter Hof zu Gast, während die Jungs der gleichen Altersklasse ins Allgäu nach Reischenhof antraten. Allen Austragungsorten gemeinsam war, dass die beiden Tage vor dem Turnier kaum eine geregelte Proberunde möglich war. Massig an Regen, starker Wind und empfindlich kalte Temperaturen machten die Proberunden für die Athleten schwer. Während der Turniertage hingegen klarte es auf, was jedoch nichts mehr an den teils sehr nassen Boden änderte.

Seine starke Saison krönte Patrick Schmücking(Wiesbaden). In der DGV-Jugend-Rangliste der AK16 tauchte Patrick zwischenzeitlich ganz vorne auf und reiste immerhin als Nummer 2 nach Reischenhof. Er war von Beginn an in Tuchfühlung mit der Spitze des Feldes, doch für den Sprung ganz nach vorne reichte es nicht. Sein langes Spiel war sehr ordentlich, doch am Ende hätten mehr Putts bei den zahlreichen Birdie-Chancen fallen müssen. Mit Runden von 74 und 73 war er knapp hinter dem Leaderflight unterwegs. Es folgte in der letzten Runde eine 71, womit er sich noch auf Platz 3 vorschob und die Bronze-Medaille gewann – sicherlich ein Lohn für die vielen guten Leistungen in diesem Jahr.
Auf Platz 6 ließ Aki Hechler (Frankfurt) aufhorchen. In Runde 1 gelang ihm mit einer 71 der beste Score des Teilnehmerfeldes womit er als Leader in die folgende Runde startete. Mit Runden von 77 und 75 bestätigte er seine gute Form und etablierte sich unter den Top Ak16-Spielern dieses Bundesfinales. Mit Jonatha Stiebling (Weilrod) schaffte ein dritter Hesse den Cut. Jonathan belegte mit konstanten Runden von 77, 78 und 78 Platz 19.

In der AK18 der Jungs waren ebenfalls zwei Hessen unter den Top10. Die beiden Frankfurter Tim Mayerund Lukas Buller teilten sich Platz 6. Tim spielte mit Runden von 73, 71 und 72 sehr konstant, es fehlte nur das eine Top-Ergebnis um im Kampf um die Medaillen ein Wörtchen mitreden zu können. Lukas, der erst vor einer Woche mit Platz 5 bei den Herren ein Ausrufezeichen setzen konnte, startete mit 74 und 73 in das Bundesfinale. Auch in der letzten Runde schien zunächst mit 1 über Par nach 11 Löchern nicht der gewünschte tiefe Score folgen, doch dann folge ein Birdie-Feuerwerk. 4 Birdies auf den letzten 7 Löchern brachten ihm eine 69 und den Sprung auf Platz 6.
Auch in dieser AK war ein dritter Hesse, Tom Reichmann (Frankfurt) belegte Platz 23, im Cut.

Ebenfalls ein Hesse konnte in der AK14 die Top10 erklimmen. Max Steinmüller (Winnerod) war nach Runden von 79 und 78 weiter hinten in die Finalrunde gestartet. Eine ganz starke 73 ließ ihm im Klassement bis auf Platz 7 klettern. Überhaupt war dies die Akltersklasse der Hessen, denn mit Merlin Oh (Hof Hausen, Platz 13), Alex Hüttermann (Frankfurt, Platz 17), Caspar Graf (Frankfurt, Platz 20) und Finn Harbisch (Bad Vilbel, Platz 22) waren gleich 4 weitere Hessen im Cut.

Tessa Kremser (Frankfurt) und Johanna Grumann (Hanau) hatten bereits im Laufe der Saison mit tollen Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht. Auch beim Bundesfinale zeigten die beiden erneut gutes Golf und belegten nach Runden die Plätze 12 und 13 und verpassten damit nur ganz knapp die Top10. Ein Highlight gab es auch für Kathi Bell (Frankfurt), der in der zweiten Runde ein Hole-in-One gelang, allerdings half ihr dies nicht den Cut zu überstehen.

Für Paula Kirner (Kiawah), die immerhin AK14-Siegerin des Vorjahres antrat, wurde es Platz 5. Mit ihren vielen Erfolgen im Laufe der Saison konnte man Paula sicherlich zum Favoritenkreis zählen. Trotz eines Tripplebogeys an Loch 4 der ersten Runde beendete sie die Runde noch mit einer 71. Nach 10 Löchern der zweiten Runde tauchte sie dann erstmals in Tuchfühlung zur Spitze auf und das obwohl sie einige Birdie-Chance bis dahin ausließ. Doch es wollte in diesen Tagen einfach nicht richtig zusammenlaufen. Mit zwei 74er Runden konnte sie nach vorne kein Druck ausüben und belegte im starken AK16-Feld einen guten 5. Platz.

In der AK18 waren es zwei hessischen Mädchen, die den Cut überstanden. Jacqueline Klemm (Hof Hausen) belegte schließlich Rang 20, Jette Ohlert (Frankfurt) Rang 22.

zu den Ergebnissen auf der golf.de

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Quelle HGV